Domänenplatz
Der Domänenplatz war der ehemalige Wirtschaftshof des Klosters (Informationen unter dem Menüpunkt Kloster Ebstorf), wo auch heute noch sehenswerte Gebäude erhalten sind. Wie beispielweise:
Hof und Wohnhaus am Domänenplatz
Dieses Haus diente als Offizierswache, wenn Herzöge in Ebstorf weilten. Seit 1936 - nach Auflösung der Domäne - ist es das Wohnhaus eines Landwirtes, dieser Betrieb existiert heute noch. Auf der königlichen Domäne wurde 18 Bauern neu angesiedelt, weil isWegen der Erweiterung des Treppenübungsplatzes Bergen ihre Höfe verlassen mussten. So fanden sie in Ebstorf eine neue Heimat (3 auf dem Domänenplatz, 13 in der Bauern-Siedlung, 2 an der Bahn). Zu dem Hof Alms gehört seit 1936 auch die große Scheune aus dem Jahr 1576. Sie ist die größte Vierständerscheune Norddeutschlands und war bis 1936 Wirtschaftsscheune der Domäne. Die Dachfläche dieser Scheune beträgt 2.500 qm.
Bodwede-Schule
1835 wurde das Haus für den ersten Beamten des Amtes Ebstorf erbaut, nach 1859 diente es als Wohnung des jeweiligen Amtsrichters. In 1879 in wurde das Amtsgericht von Ebstorf nach Uelzen verlegt, und das Gebäude erhielt der jeweilige Oberförster (später Forstmeister) als Dienstwohnung. 1968 kaufte der Flecken Ebstorf das Gebäude vom Land Niedersachsen. Heute ist hier die Sonderschule untergebracht.
Die Amtskornscheune 
1622 wurde die Zinskornscheune von Amtmann Daniel erbaut. Sie diente als Zinslagerscheune und Stallgebäude der Beamten. 1879 wurde sie von der Forstverwaltung genutzt. 1968 wurde die Scheune mit dem Wohnhaus (heutige Bodwede-Schule) vom Flecken Ebstorf erworben. Zeitweise war hier ein Teil der Fleckenverwaltung untergebracht. Auch wurde das Gebäude ausgebaut und von der Feuerwehr genutzt. Nach dem Neubau des Rathauses (1975) wurde das Obergeschoss zuerst als Jugendzentrum genutzt, und nun befindet sich dort das Mehrgenerationenhaus, das Erdgeschoss wurde zum Kindergarten ausgebaut und wird auch noch heute so genutzt.
Die Domänenscheune
Die Scheune befindet sich auf dem Domänenplatz, dem ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters Ebstorf. Sie stammt aus dem Jahre 1576 und war bis 1936 Wirtschaftsscheune des Klosters Ebstorf. Heute ist sie die älteste und größte Vierständerscheune Norddeutschlands. Ihre Dachfläche beträgt 2.500 qm.
Das Herrenhaus am Domänenplatz 
Das im Jahre 1630 errichtete Haus war damals das Wohnhaus der Fürsten und Herzöge, wenn sie in Ebstorf weilten. Wenn der Hof nicht in Ebstorf weilte, benutzte der Probst, der Amtmann oder später der Domänenpächter das Gebäude als Wohnung. Der Domänenpächter war von 1893-1936 die Familie Helms. Sie beschäftigten insgesamt ca. 60 Personen in der Brauerei, Molkerei, Schmiede und Stellmacherei. Die Ländereien umfassten ca. 1500 Morgen. Mit Auflösung der Domäne 1936 zog in das Haus der aus Bergen-Hohne ausgesiedelte Landwirt Wilhelm Willers. 1993 erwarb der Flecken Ebstorf das Gebäude und vermietete es. 1998 wurde das Haus in privaten Händen verkauft, aufwendig renoviert und in den alten Zustand versetzt.
Amt- und Gerichtshaus
Die Geschichte dieses Gebäudes fängt im Jahr 1545 an. Lange Zeit diente das Haus dem Gerichtswesen und der Amtsverwaltung, sowie als Wohnsitz für den Voigt. Bis 1879 wurde es als Amtsgericht genutzt, bis 1999 dann als Dienst- und Wohngebäude der Ebstorfer Polizei.
Ebstorfer Umgebung
Informationen zu weiteren Sehenswürdigkeiten in den umgebenden Gemeinden finden Sie links im Menü (Hanstedt I, Natendorf, Schwienau, Wriedel)
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